Deutscher Kinderschutzbund

Kreisverband Soest e.V.

  • Der Kinderschutzbund Soest finanziert sich ausschlieĂźlich aus Beiträgen der Mitglieder und Spenden. Deshalb sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen.

  • Du hast Stress mit den Eltern oder in der Schule? Zoff mit Freunden, Probleme mit der Liebe oder Sexualität? Wir helfen dir! Ruf uns an unter der kostenlosen Nummer gegen Kummer

  • Jemand ist Dir zu nahe gekommen oder Du hast Fragen zum Thema sexuelle Gewalt? Wir beraten Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen. Wir helfen auf Wunsch auch anonym.

Beispiele fĂĽr unsere Hilfe

Das wohl der Kinder liegt uns am Herzen. Deswegen setzten wir uns seit der Gründung des Vereins intensiv dafür ein, dass alle Kinder eine Chance haben gut und wohlbehütet aufzuwachsen. Über die Jahre haben wir schon viele erfolgreiche Projekte umgesetzt. Auf dieser Seite finden Sie einen kleinen Überblick über besondere Projekte. Diese sind natürlich nur möglich gewesen durch den unermüdlichen Einsatz unserer Mitglieder sowie die zahlreichen wohlwollenden Spenden. Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die diese Projekte möglich gemacht haben und somit dafür gesorgt haben, dass viele Kinder eine etwas glücklichere Kindheit haben.


Chantal

Chantal ist stark sehbehindert. Auch ihre Mutter ist fast blind. Von Frühförderung, speziell auf die Behinderung des Kindes ausgerichtet, hat Chantals Mutter noch nie etwas gehört. Sie hätte auch kein Geld für entsprechendes therapeutisches Spielzeug; Chantals Eltern sind arbeitslos. Das fünfjährige Mädchen ist kompliziert; ihr Verhalten gegenüber gleichaltrigen Kindern schwierig. Die Betreuerinnen im Kindergarten wissen das alles und beobachten Chantal sorgsam. Dank des DKSB konnte therapeutisches Spielzeug für Chantal gekauft werden. Es kostete nur 99 €. Damit kann die Hörfähigkeit von Chantal trainiert werden. Das Kind kann sich nun besser entwickeln.

Eine Sozialarbeiterin aus Katrop im Kreis Soest erzählt:

„Familien, die von Hartz VI, das sind 354 € im Monat, leben müssen, haben kein Geld, um die Brillen ihrer Kinder reparieren zu können. Wir sehen Kinder, die nie richtige Schuhe tragen, weil die Eltern keine kaufen können. Oft sind die Eltern auch nicht in der Lage, Strukturen zu schaffen, das eigene Handeln zu ordnen oder gar zu sparen. Im Rahmen von Hartz VI würden die Ersparnisse ja auch mit der Lebenshaltung verrechnet werden. Für einige dieser sehr armen Kinder haben wir mit kleinen Beträgen des DKSB Jacken und Schuhe gekauft. Die Sachen bleiben im Kindergarten. Dort werden sie angezogen, damit diese Kinder gegenüber den anderen Gruppenmitgliedern nicht mehr auffallen.“

Aus den Beobachtungen einer Kindergartenbetreuerin

Kinder brauchen Chancen. Wie zum Beispiel die 15-jährige Yvonne, älteste von 5 Geschwistern einer alleinerziehenden Mutter. Yvonne geht zum Gymnasium, hat in allen Fächern eine eins, aber die Mutter hat kein Geld für Kleidung, Schuhe, Fahrräder. Der Kleinwagen der Familie wird immer nur für 5 Euro betankt. Mit einer Spende von 200 € aus den Mitteln des DKSB konnten preiswerte Schulrucksäcke für die Kinder gekauft werden. Außerdem reichte das Geld noch für drei gebrauchte Fahrräder, die im Rahmen einer Fundsachenauktion ersteigert wurden. Jetzt kann Yvonne per Fahrrad in 8 Minuten zu Schule. Früher musste sie 20 Minuten zu Fuß gehen.“

Isabel

Die 6-jährige Isabel hat eine schwere Muskelkrankheit. Sie benötigt Spezialspielzeug. Das können ihr die Eltern nicht kaufen. Isabels Vater ist schwer behindert; die Mutter ist oft schwermütig und schwach. Betreuerinnen in der Kindertagesstätte sind auf Isabel aufmerksam geworden, haben sich für sie eingesetzt und für einen Betrag von 123 € Spezialspielzeug für Isabel angeschafft. Das Spielzeug wird nun zielgerichtet und therapeutisch sinnvoll eingesetzt. Isabel wird dabei von einer Fachkraft betreut. Das Kind entwickelt sich gut.

Michael und Maria

Michael und Maria sind Geschwister. Sie besuchen einen Kindergarten im Kreis Soest. Ihre Eltern schaffen es nicht, Kinderschuhe zu kaufen. Kleidung kommt aus der DRK-Kleiderkammer. Im Kindergarten sehen Maria und Michael die neuen, bunten Schuhe der anderen Kinder und sind traurig. Dank einer Initiative vom DKSB konnte die zuständige Sozialarbeiterin den Kindern erstmals ladenneue Schuhe kaufen; für Maria in Rosa mit Blümchenmuster, für Michael mit Klettverschluss. Seitdem kommen die beiden jeden Morgen ins Büro der Kindergartenleiterin und zeigen stolz ihre neuen Schuhe.

Aus den Beobachtungen einer Erzieherin

„Wie das Familienbudget aussieht, sehen wir an den Butterbrotsdosen mancher Kinder. Bis etwa zur Monatsmitte gibt es Graubrot mit Wurst oder Käse. Danach nur noch Toast mit Marmelade. Manche Kinder brauchen ihre Windeln auch mit drei Jahren noch, weil sie in der Entwicklung zurück geblieben sind. Oft fehlen diese Kinder in der zweiten Monatshälfte im Kindergarten. Denn Windeln sind teuer und die Eltern können keine neuen Windeln kaufen, bevor nicht wieder 354 € Hartz IV-Geld auf dem Konto ist. Mit Geld vom DKSB können wir diesen Kindern die Windeln und damit die Teilnahme an der Kindergartenbetreuung ermöglichen. Täglich frische Windeln sind außerdem wichtig für die Gesundheit der Kinder “